Vernetzung und Kooperation

Fortbildung vor Ort

„Vernetzung und Kooperation von Erziehungs- und Bildungspartnern im Sozialraum – wie geht das?“

Um die vor Ort vorhandenen Potentiale zur Entwicklung und Unterstützung von Kindern optimal nutzen zu können und die Bildungsmöglichkeiten für Alle zu eröffnen bedarf es  einer engen Vernetzung der lokalen Erziehungs- und Bildungsakteure. Hierzu gehören insbesondere Kitas und Grundschulen, aber auch Familien- und Kulturzentren, Sport- und Freizeiteinrichtungen, Musikschulen sowie private Anbieter von Bildungsangeboten etc. , die für die Zielgruppe der vor Ort lebenden Kindern mit ihren Familien Angebote im Rahmen gemeinsamer Projektideen anstoßen und umsetzen können.

Für die Gestaltung eines guten und problemlosen Übergangs von der Kita in die Schule fällt diesen beiden Bildungseinrichtungen eine ganz besondere Aufgabe zu. Diese erfordert die Bereitschaft zur dauerhaften Kooperation, die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung  konkreter Projektideen sowie die Bereitstellung der dafür notwendigen Ressourcen. Vernetzung ist ein eigenständiges Aufgabenfeld, das man nicht einfach mal so nebenbei macht, sondern fest in den Organisations- und Arbeitsstrukturen der beteiligten Akteure verankert sein muss und nicht irgendeiner Beliebigkeit unterliegen darf.  Welcher konkreten Voraussetzungen es hierfür bedarf und wie Kooperation gelingen und gelebt werden kann, ist Inhalt der Fortbildungsreihe „Vernetzung und Kooperation im Sozialraum“, die sich insbesondere an Fachkräfte von Kitas und Schulen richtet, aber auch an weitere Bildungsakteure.

Kitas und Schulen, die sich bereits auf den Weg einer Kooperation gemacht haben und sich gerne gemeinschaftlich zur Thematik fortbilden möchten, um ihre spezifische Zusammenarbeit auszubauen und  regelhaft weiterzuführen, können dieses Angebot als Tandem-Inhousefortbildung buchen. Um Ablauf und Inhalte der Fortbildung entsprechend des jeweiligen Standes und Anliegens zur Kooperation  besser  planen zu können, findet im Vorfeld ein gemeinsames Klärungs- und Vorbereitungsgespräch statt. Das Angebot für Kitas und Schulen zielt darauf ab, Impulse für die Übergangsgestaltung anzustoßen. Der kontinuierliche Austausch, die gemeinsame Festlegung realistischer Ziele sowie die Verstetigung  der Zusammenarbeit erfordern darüber hinaus eine auf längere Sicht angelegte Prozessbegleitung.

Für weitere Informationen und Rückfragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung. Ich freue mich über Ihr Interesse und biete Ihnen gerne ein maßgeschneidertes Angebot.

 

Grundlegende Inhalte des Fortbildungsangebotes:

Vernetzung – Rahmenbedingungen gelingender Kooperation:

  • Jede Einrichtung und ihre Mitarbeiter/innen in den jeweiligen professionellen Rollen  –  gesetzliche Grundlagen, Aufträge, Bildungsverständnis, Möglichkeiten und Grenzen der beteiligten Systeme
  • Lernen durch Zusammenarbeit – voneinander lernen (Ko-Konstruktion)
  • Grundsätze einer klaren und offenen Kommunikation
  • Absprachen, Regelungen, Vereinbarungen, Verbindlichkeit, Zuständigkeit im Sinne einer gemeinsamen Verantwortung.

Übergangsgestaltung:

  • Entwicklung eines gemeinsamen Bildungsverständnisses
  • Erarbeitung gemeinsamer Themen den Übergang betreffend
  • Verdeutlichung der Erwartungen und Grenzen
  • Formulierung realistischer Ziele

Elternbeteiligung:

  • gemeinsame Entwicklung passender Methoden und Angebotsformate zur elterlichen Teilhabe im Übergangsprozess.

Verschriftlichung einer  Kooperationsvereinbarung:

  • Entwicklung einer gemeinsamen Leitidee sowie der Planungsinhalte und Umsetzungsstrategien zu den o.g. Themenfeldern.